Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Zuständigkeiten


©serezniy/istockphoto.com
Petrischalen mit einer Pipette und gelben Blüten.

Nach dem  Gesetz zur Umsetzung der Verpflichtungen nach dem Nagoya-Protokoll und zur Durchführung der Verordnung (EU) Nr. 511/2014 ist das Bundesamt für Naturschutz (BfN) die zuständige nationale Behörde für den Vollzug des Nagoya-Protokolls (§ 6(1) des Umsetzungsgesetzes). Als solche nimmt das BfN insbesondere folgende Aufgaben wahr:

  • Entgegennahme von Sorgfaltserklärungen der Nutzer,
  • Entgegennahme und Prüfung von Anträgen zur Registrierung von Sammlungen sowie regelmäßige Überprüfung der Registrierungsvoraussetzungen,
  • Anlassbezogene und planbasierte Kontrollen von Nutzern genetischer Ressourcen und darauf bezogenem traditionellem Wissen,
  • Intervention und gegebenenfalls Sanktion bei Verstößen gegen die Sorgfalts-, Erklärungs- und Mitwirkungspflichten der Nutzer,
  • Kooperation mit zuständigen Behörden in den Bereitstellerländern, sowie
  • Ansprechpartner und Beratungsstelle für alle Nutzer und Sammlungen in Deutschland.

Anfragen sind zu richten an das:


Logo des Bundesamtes für Naturschutz. Ein großes braunes B, ein geschwungenes blaues f und ein großes grünes N. Darunter der Schriftzug Bundesamt für Naturschutz und das Bundeswappen Deutschlands

Bundesamt für Naturschutz (BfN)
Fachgebiet I 1.4
Vollzug Nagoya-Protokoll
Konstantinstr. 110
D-53179 Bonn

Tel:      0228/8491-1311
Fax:     0228/8491-1319
E-Mail: Nagoya-CNA@bfn.de

Im Rahmen des Vollzugs arbeitet das BfN bei genetische Ressourcen für Ernährung und Landwirtschaft eng mit der  Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sowie bei Humanpathogenen mit dem  Robert-Koch Institut (RKI) zusammen. Gemäß § 6(2) und (3) des Umsetzungsgesetzes werden Festlegungen zur Gestaltung des jeweiligen Vollzugs im Einvernehmen mit diesen Behörden getroffen, wobei Einzelheiten in Verwaltungsvereinbarungen geregelt sind.

Das  Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) ist als nationale Anlaufstelle für die internationale Berichterstattung zum Nagoya-Protokoll zuständig (§ 6(4) des Umsetzungsgesetzes).