Bundesamt für Naturschutz

Hauptbereichsmenü



Trilaterale Wattenmeer-Zusammenarbeit


Winter im Wattenmeer. Foto: A. Essenberger
Winter im Wattenmeer. Foto: A. Essenberger

Das Wattenmeer ist wegen seiner im europäischen und weltweiten Maßstab herausragenden ökologischen Bedeutung eine der schützenswertesten marinen Großlandschaften Europas. Vor dem Hintergrund seiner starken potentiellen bzw. tatsächlichen Gefährdungen haben sich die drei Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland und die Niederlande zusammengeschlossen, um einen gemeinsamen Schutz zu erreichen.

Gemeinsame Erklärung zum Schutz des Wattenmeeres

Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer, hier im Sylter Watt. Foto: A. Wichmann
Salzwiesen im Nationalpark Wattenmeer, hier im Sylter Watt. Foto: A. Wichmann
Trockenfallende Miesmuschelbank im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer vor Sylt. Foto: K. Wollny-Goerke
Trockenfallende Miesmuschelbank im Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer vor Sylt. Foto: K. Wollny-Goerke

Diese "Trilaterale Wattenmeer-Zusammenarbeit" beruht auf der "Gemeinsamen Erklärung zum Schutz des Wattenmeeres" von 1982. Zur Koordination der Aufgaben und Intensivierung der Zusammenarbeit wurde 1987 das Trilaterale Wattenmeersekretariat mit Sitz in Wilhelmshaven gegründet. Auf der 8. Trilateralen Wattenmeerkonferenz in Stade 1997 wurde der Trilaterale Wattenmeerplan verabschiedet, der Eckpunkte für ein gemeinsames Management enthält und von den drei Anrainerstaaten sowohl gemeinsam als auch eigenverantwortlich umgesetzt wird. 

Bis 2010 hat Deutschland die Präsidentschaft der Trilateralen Kooperation übernommen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Trilateralen Wattemeersekretariats: 


Auch Nacktkiemer wie diese Schnecke (Gattung Doridacea) können im Wattenmeer beobachtet werden. Foto: K. Wollny-Goerke
Auch Nacktkiemer wie diese Schnecke (Gattung Doridacea) können im Wattenmeer beobachtet werden. Foto: K. Wollny-Goerke