Bundesamt für Naturschutz

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Bundesweiter Auenschutz


Mäandrierende Mulde mit Sandbänken, Grünland und Gehölzen in der Aue. Bildautor: Planungsbüro Konzen

Auen sind die natürlichen Überschwemmungsgebiete unserer Fließgewässer. Sie gehören zu den prägenden Landschaftsbestandteilen und erfüllen bedeutsame Funktionen im Naturhaushalt. Auen und Niederungsgebiete spielen vor allem für den Erhalt der biologischen Vielfalt sowie für den Wasser- und Stoffhaushalt der Landschaft eine wesentliche Rolle. Sie sind insbesondere im Hinblick auf den Hochwasserschutz von erheblicher wasserwirtschaftlicher Bedeutung und unterstützen die Selbstreinigung der Gewässer. Besonders ausgedehnt und landschaftsprägend sind die großen Flusstäler. Zusammen mit den Bachauen durchziehen sie als fein verästeltes System die Landschaft als natürlicher Biotopverbund. Nicht zuletzt deshalb werden Fließgewässer und ihre Auen gerne als „Lebensadern“ unserer Landschaft bezeichnet.

Zwischen 2003 und 2009 wurde eine bundesweite Erfassung der Flussauen in Deutschland durchgeführt. Dabei wurden die Verbreitung und Größe der Auen, deren Nutzung und Schutzstatus sowie der Verlust von Überschwemmungsflächen erfasst, eine Auentypisierung durchgeführt und der Zustand der Auen bewertet. Damit liegt erstmalig ein bundesweiter, nach einheitlichen Methoden erhobener Datensatz vor, der in seinem Umfang in Deutschland einmalig ist.

 Auenzustand

 Auentypologie

 Status report on German floodplains

Veröffentlichungen

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Flussauen in Deutschland
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Fluss- und Stromauen in Deutschland
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Letzte Änderung: 21.04.2010

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