Bundesamt für Naturschutz

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Bioenergie


Der Anteil der Bioenergie an den Erneuerbaren Energien (gemessen am Endenergieverbrauch) beträgt heute und den Prognosen zufolge auch bis 2020 rund zwei Drittel. Bioenergie wird aus Biomasse hergestellt, die aus Pflanzen, Pflanzenteilen sowie Bioabfällen gewonnen werden kann.

Biomasse wird neben der stofflichen Verwertung als fester, flüssiger oder gasförmiger Energieträger zur Erzeugung von Wärme, Strom oder als (Bio-)Kraftstoff eingesetzt. Bioenergie kann zwar gegenüber Energie aus fossilen Energieträgen in der Regel bessere Klimabilanzen (CO2-Bilanzen entlang der gesamten Lebenskette) aufweisen, dies ist jedoch stark vom jeweiligen Anbaustandort abhängig.

Neben positiven Klimabilanzen ist insbesondere bei Anbau bzw. Entnahme von Biomasse auch aus Naturschutzsicht eine nachhaltige Ausgestaltung erforderlich, z.B. der Erhalt der biologischen Vielfalt, Naturhaushalt und Landschaftsbild. Hierzu ist es erforderlich, naturschutzfachliche Aspekte, Synergieeffekte und sowohl positive als auch negative Auswirkungen des Anbaus und der Nutzung energetischer Biomasse aufzuzeigen und beim Ausbau der Bioenergienutzung entsprechend umzusetzen.





Veröffentlichungen

 Veröffentlichung zum E+E -Vorhaben "Naturschutzfachliche Anforderungen für Kurzumtriebsplantagen"

 Veröffentlichung zum E+E -Vorhaben "Grünlandpflege und Klimaschutz"

 Positionspapier des BfN zum "Energie-
holzanbau auf landwirtschaftlichen Flächen"

 Positionspapier des BfN zu "Bioenergie und Naturschutz - Synergien fördern, Risiken vermeiden"

 Grünlandpapier des BfN "Where have all the flowers gone? Grünland im Umbruch" mit Hintergrundinformationen und Empfehlungen


Letzte Änderung: 09.02.2017

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