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Steckbrief NATO

Nordatlantische Bündnisorganisation
North Atlantic Treaty Organization (NATO), gegründet 1949


Mitglieder:

Dem Nordatlantischen Bündnis gehören nunmehr 28 Mitgliedstaaten an: Albanien, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Kanada, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Polen, Portugal, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Türkei, Ungarn, Vereinigte Staaten von Amerika.


Ziele:

Das Nordatlantische Bündnis (NATO) ist ein Zusammenschluss souveräner Staaten, die entschlossen sind, wesentliche sicherheits- und verteidigungspolitische Ziele gemeinsam zu verfolgen, insbesondere die Freiheit und Sicherheit aller Mitgliedstaaten mit politischen und militärischen Mitteln zu gewährleisten sowie an der Schaffung einer gerechten und dauerhaften Friedensordnung im euro-atlantischen Raum mitzuwirken.

Grundlegende Handlungsprinzipien des Bündnisses sind umfassende Konsultation, Zusammenarbeit und Solidarität.


Arbeitsweise:

Im  Nordatlantikvertrag vom 04. April 1949, der die rechtliche und vertragliche Grundlage des Nordatlantischen Bündnisses darstellt, verpflichten sich die Bündnispartner ausdrücklich auf die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen.

Die Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) verkörpert das Nordatlantische Bündnis institutionell und stellt die Strukturen und Mechanismen bereit, die es dem Nordatlantischen Bündnis und seinen Mitgliedstaaten ermöglichen sollen, ihre gemeinsamen Ziele zu erreichen. Oberste Entscheidungsgremien sind der Nordatlantikrat, der Verteidigungs-Planungsausschuss und die Nukleare Planungsgruppe.

Der Nordatlantikrat ist das wichtigste Entscheidungsgremium. Er befasst sich mit allen Bereichen der Bündnispolitik - mit Ausnahme der Verteidigungsplanung und der Nuklearpolitik. Der Nordatlantikrat trifft sich in der Regel einmal pro Woche auf Ebene der Ständigen Vertreter (Botschafter), halbjährlich auf der Ebene der Außen- und Verteidigungsminister sowie etwa alle drei Jahre auf der Ebene der Staats- und Regierungschefs.

Der Verteidigungsplanungsausschuss sowie die Nukleare Planungsgruppe treffen sich halbjährlich auf Ebene der Verteidigungsminister sowie - in Vorbereitung auf diese Sitzungen - auf Ebene der Ständigen Vertreter (Botschafter).

Der Militärausschuss ist das oberste militärische Gremium der NATO. Er untersteht dem Nordatlantikrat, dem Verteidigungsplanungsausschuss sowie der Nuklearen Planungsgruppe und berät diese in Fragen der Militärpolitik und -strategie. Außerdem ist er für die Gesamtleitung der militärischen Aufgaben des Bündnisses verantwortlich. Er trifft sich einmal pro Woche auf Ebene der Nationalen Militärischen Vertreter sowie dreimal jährlich auf Ebene der Generalstabschefs.

Diesen obersten Gremien arbeiten etwa 340 nachgeordnete Gremien (Ausschüsse, Arbeitsgruppen usw.) sowie der Internationale Stab und der Internationale Militärstab zu.

Im Rahmen des Bündnisses behalten die Mitgliedstaaten ihre volle Souveränität und Unabhängigkeit. Beschlüsse des Bündnisses können daher nur im Konsens erfolgen.


Kontakt:

NATO Headquarters
Boulevard Leopold III
1110 Brussels, Belgien

E-Mail:  natodoc@hq.nato.org


Aktivitäten des BfN:

Das BfN arbeitet im Programm "Science for Peace and Security" mit der NATO zusammen. So wurden in 2005 und 2006 jeweils eine Konferenz zum Thema Biodiversität in Aserbaidschan aus NATO-Mitteln gefördert.