Bundesamt für Naturschutz

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100 Jahre Naturschutz als Staatsaufgabe

Jubiläumsschrift - 100 Jahre Naturschutz als Staatsaufgabe

Ein Heftcover das ein Fernglas zeigt, in dessen Gläsern sich eine Landschaft und die Erdkugel zeigen.

Zum Anlass des Jubiläums wurde eine Studie veröffentlicht, die die Geschichte des amtlichen Naturschutzes im historischen Gesellschaftskontext kritisch aufarbeitet. Die Jubiläumsschrift ist in der BfN- Schriftenreihe erschienen.

Im Jahre 2006 jährt sich zum 100. Mal die Gründung der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen, der ältesten Vorläufereinrichtung des Bundesamtes für Naturschutz. Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet die wechselvolle Geschichte des amtlichen Naturschutzes in Deutschland. Nicht Anekdoten und Geschichten stehen dabei im Vordergrund, sondern nach den Regeln der Wissenschaft recherchierte Historie, die mit dem geschulten Blick von außen aufbereitet wurde.

  

In der Bilanz kann der Naturschutz auf eine überaus erfolgreiche Geschichte zurückblicken. Seine Wurzeln und Ideengeschichte wirken bis in die Gegenwart fort und begründen teilweise noch heutige Konzepte. Gleichzeitig werden aber auch Rückschläge und die besonders problematische Zeit des Naturschutzes im Nationalsozialismus eingehend betrachtet.

Wanderausstellung "Naturschutz macht Staat - Staat macht Naturschutz

Eine Klappwand stellt die unterschiedlichen Bereiche des Naturschutzes in Deutschland dar

Parallel zur Jubiläumsschrift wurde von der Stiftung Naturschutzgeschichte in Königswinter 2006 eine Wanderausstellung erarbeitet, die ab dem 1.2.2009 in den Räumen der Stiftung zu sehen ist. Diese nimmt auch Anfragen bezüglich einer Ausleihe der Ausstellung "1906 - 2006. Naturschutz macht Staat - Staat macht Naturschutz. Von der Staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen zum Bundesamt für Naturschutz" entgegen. 

Die Ausstellung dokumentiert Erfolge und Niederlagen des staatlichen, aber auch des verbandlichen und ehrenamtlichen, Naturschutzes in anschaulicher Weise. Weitere Informationen zur Wanderausstellung können dem dazugehörigen  Faltblatt entnommen werden.