Bundesamt für Naturschutz

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Aktuelles

Fledermaus mit Sender

Bonn, 28. Juni 2017: Nutzen (fern-)wandernde Fledermausarten bestimmte Zugrouten oder Rastgebiete und lassen sich diese identifizieren? Bevorzugen sie bestimmte Landschaftsstrukturen wie Flusstäler oder Bergkämme? Kenntnisse darüber sind wichtig, vor allem wenn es um Bau und Genehmigung von Windkraftanlagen geht. Diesen Fragen hat sich daher ein Forschungsprojekt des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) gewidmet. Jetzt liegen die Ergebnisse vor.

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Grünfläche mit Bäumen vor einer Wohnsiedlung

Bonn, 27. Juni 2017: „Investitionen in die grüne Infrastruktur, also in Grünstrukturen und Freiflächen gerade auch in urbanen Räumen, sind gut angelegt. Sie kommen nicht nur der biologischen Vielfalt, sondern auch uns Menschen zugute. Denn unsere Gesundheit profitiert davon – gerade in Zeiten des Klimawandels“, sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN) anlässlich der europäischen Fachkonferenz „Biodiversity and Health in the Face of Climate Change“ in Bonn. Veranstaltet wird diese vom BfN gemeinsam mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) und dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv). Das Europäische Regionalbüro der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt die Veranstaltung.

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Bäume, Strand und Meer auf der Insel Vilm

Bonn/ Insel Vilm, 23. Juni 2017: Von der Natur und Schönheit der Ostseeinsel Vilm bei Rügen lässt sich die Schriftstellerin Marion Poschmann ab Ende Juni insgesamt sechs Wochen lang inspirieren. Der Schreibaufenthalt ist Bestandteil des Deutschen Preises für Nature Writing und wird vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) zusammen mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin gestiftet.

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Regierungsentwurf zur Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes: BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel im Umweltausschuss

Ausschuss

Berlin, 17. Mai 2017: Der Ausschuss für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit des Bundestages befasst sich in öffentlicher Anhörung mit dem Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes (BT-Drucksache 18/11939). Die geplanten Änderungen betreffen vor allem Anpassungen des besonderen Artenschutzrechts und Neuregelungen für den Meeresnaturschutz. Als Sachverständige nimmt u.a. die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz zu dem Gesetzesentwurf Stellung.

Naturschutz für alle: Seminar bringt Akteure zusammen

 "Naturschutz für alle - Angebote für Menschen mit Migrationshintergrund und Flüchtlinge" lautet der Titel eines Seminars, das von 27. bis 30. Juni 2017 an der Internationalen Naturschutzakademie auf der Insel Vilm stattfindet. "In einer offenen und demokratischen Gesellschaft richtet sich der Naturschutz an alle Bürgerinnen und Bürger und setzt dabei auch auf die Integration von Menschen und Gruppen. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag für den Zusammenhalt und die Teilhabe an der Gesellschaft", erklärt BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel. Das Seminar zielt nicht nur darauf ab, Initiativen und Akteure miteinander zu vernetzen, sondern will auch erreichen, dass sich der Naturschutz interkulturell stärker öffnet.

Waldinformationszentrum vor den Toren Saarbrückens eröffnet

Bonn/Saarbrücken, 19. Juni 2017: Ein Waldinformationszentrum wurde gemeinsam von der saarländischen Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel und NABU-Präsident Olaf Tschimpke am 18. Juni 2017 im Naturschutzgebiet "Urwald vor den Toren der Stadt" bei Saarbrücken eröffnet. Das Zentrum ist Teil des vom NABU Saarland betreuten und im Bundesprogramm Biologische Vielfalt geförderten Projekts "Wertvoller Wald durch Alt- und Totholz". BfN-Präsidentin Prof. Beate Jessel bezeichnete beim Festakt die Eröffnung als "bedeutenden Meilenstein im Projekt" und erinnerte daran, dass der "Wertvolle Wald" seinerzeit auch das erste Projekt im Bundesprogramm war, das sich Alt- und Totholzbeständen widmet. Weitere Informationen:  www.wertvoller-wald.de

Im Förderschwerpunkt „Verantwortungsarten“ des Bundesprogramms Biologische Vielfalt wurde die Liste der Verantwortungsarten um alle Arten erweitert, für die Deutschland in besonders hohem und in hohem Maße verantwortlich ist. Eine interaktive Tabelle mit Suchfunktion wird auf den Seiten des Bundesprogramms zur Verfügung gestellt. Projektskizzen können ab sofort eingereicht werden.

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Das Foto zeigt einen Ausschnitt der naturnahen Landschaft im Nationalpark Müritz mit einem See mit Schilfgürtel, Seerosen und einer Kulisse von Erlenbruchwäldern.

Das Bundesamt für Naturschutz hat am 22.03.2017 das erstmals aufgestellte „Bundeskonzept Grüne Infrastruktur“ der Öffentlichkeit präsentiert. Das Konzept bündelt vorliegende Daten sowie Fachkonzepte des Naturschutzes und stellt für die Raum- und Umweltplanung wichtige bundesweite Informationen über Natur und Landschaft bereit.

 

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Ansicht des Bundesamtes für Naturschutz in Bonn, Vilm und Leipzig

In unserer Dienststelle in Bonn und unserer Dienstelle auf Vilm bei Rügen sind zurzeit folgende Stellen

 

- mehrere wissenschaftliche Mitarbeiter/innen

 

- eine/n Fachgebietsleiter/in

 

- eine/n Informatiker/in

 

- mehrere (wissenschaftliche) Sachbearbeiter/innen

 

zu besetzen.

 

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Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt


Projekt des Monats

Blick auf das Pfrunger-Burgweiler Ried (Foto: Pia Wilhelm)
Auf dem Foto sieht man Moorlandschaft mit Bäumen im Hintergrund

Forschung am BfN